Rückblick

(c) Barbara Witsch-Winter

Atelierbesuch bei Erwin Nöthen am 21. Mai um 15:00 Uhr

 

Erwin Nöthen hat uns in sein Benrather Atelier eingeladen. Im Dezember 2014 konnten viele Besucher in der Ausstellung "PAARallel" in der Orangerie seine reizvollen Skulpturen bewundern. Jedes seiner Geschöpfe kennzeichnet eine besondere Haltung oder Geste, die er im Alltag seinen Mitmenschen abguckte. Wir sind auf seine neue "Gesellschaft" gespannt.

Treffpunkt ist das Benrather Rathaus, Benrodestr., von hier aus gehen wir gemeinsam zu Erwin Nöthens Atelier. 

(c) Martin Streit, "Orange-Pink"

Am 9. Mai 15:00 Uhr Besuch der Deutschen Bundesbank, Berliner Allee 14,

 

"LichtGESTALTEN"

 
Malerei und Fotografie von Martin Streit
 
eine Ausstellung, die in der Hauptverwaltung NRW der Deutschen Bundesbank gezeigt wird.
 
Mit „Lichtmalerei“ werden die Arbeiten des Kölner Künstlers Martin Streit beschrieben.
„Martin Streits künstlerischer Inhalt sind die Farbe und die Erscheinungsformen des Lichts, die er in gegenständlichen Dingen, wie Stillleben, Häusern, Landschaften und menschlichen Figuren erforscht. Ein Stilmittel seiner Kunst ist der Umgang mit der Unschärfe, das Auflösen oder gar das Verschwinden jeglicher Konturen.“(Prospekt zur Ausstellung)
Der Kurator der Ausstellung, Dr. Wulf Aschenborn, wird uns für Fragen zur Verfügung stehen.
 

 

 

Eine Auenwanderung im Herbst 2015

 

Die Sonne hätte nicht mehr scheinen können am letzten Tag im Oktober 2015.

Eine Wanderung mit besonderen Ausblicken führte durch einen Teil der Rheinauen in Urdenbach. Eine AuenErlebnisbegleiterin hat uns auf die reizvollen Auenblicke aufmerksam gemacht und diese durch treffende Gedichte und Malereien aus der Düsseldorfer Malerschule ergänzt. Nebenbei erfuhren wir Interessantes und Wissenswertes über eine in Deutschland einzigartige Auenlandschaft. Mitglieder des Benrather Kulturkreis, aber auch Gäste, konnten auch die Kunstwerke, die die Natur bereit stellte, bewundern: Z. B. Libellen auf einem verrotteten Stamm einer Weide, Hecken, die von Rotdorn-Beeren durchzogen sind.

Pressestimmen
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Besuch der Galerie/Cafe „Töchter und Söhne“ und Besuch des Ateliers von Gisela Machalz am 5. September 2015 im Reisholzer Hafen

 

Mit frischem Elan führte uns Dr. Eve Sattler, Tochter der Galerie „Töchter und Söhne“ durch die neuen Räume der Galerie, die vormals zu einer Hafenkneipe gehörten.

Die Dokumentation der Graffiti-Szene in Düsseldorf mit entsprechenden  Hintergrundinformationen war spannend und für uns alle bis dahin unbekannt. Die Graffitis, die Motivation ihrer Schöpfer, wie auch der Verhaltenskodex in der Szene erläuterte Eve Sattler an verschiedenen Beispielen. Wir stärkten uns mit Kaffee und Kuchen, sehr empfehlenswert, und besuchten weiter hinten im Reisholzer Hafen Gisela Machalz in ihrem Atelier. Gisela Machalz ließ uns auch einen Blick in ihre Werkstatt werfen und führte uns in ihren herrlich verwunschenen Garten mit eigenen Arbeiten.

Besuch der Ausstellung „Miro Malerei als Poesie" im K20 am 14. August 2014

 

Joan Miró (1893 – 1983) zählt mit seinen rätselhaften Zeichen, tanzenden Himmelskörpern und verspielten Figuren zu den erfindungsreichsten und beliebtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Bei aller Unbeschwertheit verbirgt sich hinter Mirós Bildwelten jedoch eine intensive Reflektion über die Möglichkeiten der Malerei mehr

Atelierbesuch bei Dodo Schmid

Am Freitagnachmittag, den 10. Juli, 2015 bei herrlichem Sommerwetter folgten einige Mitglieder des Benrather Kulturkreis der Einladung von Dodo Schmid in ihr Haus am Altrhein. An den Wänden konnten wir die verschiedensten Kunstwerke aus unterschiedlichen Zeiten bestaunen. Darunter waren auch Fotos, die sie in der Becher-Klasse als Studentin im bekannten Becher-Stil erstellen musste. Farbenfroh und lebendig waren ganz andere Fotoarbeiten, ebenso die Ergebnisse in der Malerei auf unterschiedlichen Farbträgern.

Es ergaben sich viele interessante Gespräche, auch beim Durchschauen der einzelnen Werkmappen. Die älteste Besucherin war übrigens 94 Jahre alt.

Bildergalerie: Im Haus von Dodo Schmid

Museums-Exkursion nach Frankfurt im Januar 2015

 

Einer Einladung von Petra Kammann der Vorsitzenden des BKK folgten einige Mitglieder nach Frankfurt.

Sie hatte einen Plan ausgearbeitet, der uns an einem Tag einen besonderen Einblick in verschiedene Ausstellungen ermöglichte. Unsere Führung begann im Bankenviertel.

 

In einem imposanten Hochhaus mit Wohn- und Büroetagen liegt die gerade eröffnete Dependance des Museums für Moderne Kunst, das MMK2.

Durch geschickte Verhandlungen der Stadtoberen mit dem Investor wurde dem Museum die erste Etage für 15 Jahre miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung gestellt. Eigentlich sollte diese Etage auch als Bürofläche genutzt werden.

Weiß, lichtdurchflutet wirkt der Eingangsbereich, von dem aus wir in die erste Etage mit dem Aufzug gelangten.

Unter dem Titel „Boom, She, Boom“ begegnen uns ausschließlich Künstlerinnen der Gegenwart aus der hauseigenen Sammlung: Rosemarie Trockel, Isa Genzken, Vanessa Beecroft und weitere.

Hier können sich raumgreifende Installationen und Skulpturen ausbreiten, weil die Wände flexibel angeordnet werden können.

Beeindruckend Katharina Fritsches  „Tischgesellschaft“, die den Fotos der Journalistin Anja Niedringhaus zur Seite gestellt sind. Auf der einen Seite seelenlose Gesichter der männlichen Tischgesellschaft, auf der anderen Seite die ausdrucksstarken Fotos von Kindern, die in den Kriegsgebieten der Welt noch lachen und spielen konnten.

Aus dem Bürohochhaus im Bankenviertel ging es weiter über den Main zum Architekturmuseum.

Dabei waren auf beiden Uferseiten schon einige imposante Hochhäuser, wie das EZB Hochhaus deutlich zu sehen.

„Himmelstürmend“ heißt die Ausstellung, die Einblicke in die Frankfurter Hochhausarchitektur im Architekturmuseum gibt. Dabei wirken die Modelle dieser Riesen so filigran und zerbrechlich. Jedes der Hochhäuser hat seinen besonderen Charakter, wie die Namensgebung im Volksmund zeigt: „Gekrönter“ (Westend Tower), „Bleistift (Messeturm) und „Gerippter“ (Westhafen Tower).

Am Städel Museum mit seinem unterirdischen Anbau vorbei, führt der Weg zum Liebieghaus.

DIE GROßE ILLUSION war der Titel der Ausstellung über veristische Skulpturen und ihre Techniken. Schon in der Antike versuchte man menschliche Abbilder realitätsnah festzuhalten, in der Zeit des Barocks wurden Plastiken sogar mit Echthaar ausstaffiert. Die Skulpturen der Hyperrealisten der Gegenwart wie von dem amerikanischen Künstler Duane Hanson irritieren und erschrecken sogleich, sie sind natürlich künstlich.

 

Barbara Witsch-Winter

 

 

Bildergalerie: Vor und in dem MMK 2

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